Kinder am Ufer der Ardèche
MIT KINDERN · ARDÈCHE · SÜDFRANKREICH

Nicht ob es geht.
Sondern ab wann.

Die Frage lautet selten, ob man mit Kindern in die Ardèche kann — sondern welche Kanustrecke ein Siebenjähriger schafft, wo das Wasser flach genug ist und ob eine Höhle für ein ängstliches Kind eine gute Idee war. Hier steht, was wir dazu wissen.

Was ab welchem Alter geht

Die Altersangaben sind die der Anbieter vor Ort; im Zweifel entscheidet die Station, nicht die Tabelle.

ab 3 Jahren

Isla Cool Douce in Chauzon: Badepark am Ardèche-Ufer mit Strand, Rutschen und Schlauchbooten. Die Rettung für sehr heiße Tage mit sehr kleinen Kindern.

ab 3 Jahren

Flussbaden an den flachen Stellen der Beaume und des Chassezac — Kiesbänke, kaum Strömung, warmes Wasser.

ab 6 Jahren

Die Wochenmärkte und die Dörfer. Klingt nach Erwachsenenprogramm, funktioniert aber, weil überall etwas zu probieren ist.

ab 7 Jahren

Kanu. Die meisten Verleiher setzen sieben Jahre an, meist gekoppelt an die Frage, ob das Kind schwimmen kann. Schwimmweste ist Pflicht und wird gestellt.

ab 8 Jahren

Die Höhlen. Chauvet 2 ist eine Ausstellung und gut auszuhalten; die echten Tropfsteinhöhlen sind kühl, dunkel und haben viele Stufen.

ab 10 Jahren

Die ganze Schluchtenfahrt, 24 Kilometer an einem Tag. Vorher lieber die kurzen Abschnitte am Oberlauf.

Die Kanufrage, ausführlich

Der Chassezac ist die Antwort für die erste Fahrt: sehr flach, kaum Strömung, und wenn ein Kind genug hat, steht man auf und geht ein Stück am Ufer. Auf der Ardèche selbst sind die kurzen Abschnitte ab Pradons, Ruoms oder Balazuc die vernünftige Wahl — wenige Kilometer statt eines ganzen Tages.

Was man unterschätzt: Die Schluchtenstrecke hat auf 24 Kilometern keine Ausstiegsmöglichkeit. Wer dort mit einem Kind sitzt, dem nach zwei Stunden langweilig wird, sitzt noch vier Stunden. Das ist keine Frage des Könnens, sondern der Geduld.

Kanu auf flachem Wasser

Der heiße August

Im Juli und August sind 33 bis 38 Grad normal. Mit Kindern heißt das: Der Tag hat zwei Hälften, und die Mitte gehört dem Wasser oder dem kühlen Haus.

  • Vormittags raus, ab elf ans oder ins Wasser, nachmittags Schatten — die Einheimischen machen es genauso
  • Badeschuhe: Die Flussbetten sind Kiesel, teils rutschig, und barfuß wird der Weg ins Wasser zur Qual
  • Sonnenschutz auf dem Fluss wird unterschätzt — vom Wasser kommt das Licht doppelt
  • Trinkflaschen für alle, überall; die trockene Luft täuscht über den Durst hinweg
  • Ein Regentag im Herbst ist kein Ausfall: dann Höhle, Museum oder Markt
Blick auf das Grundstück der beiden Häuser

Die Häuser mit Kindern

Das kleine Haus nimmt vier Personen, das große zehn — für zwei Familien zusammen oder eine große. Beide sind alte Natursteinhäuser: dicke Mauern, kühl im August, Steinböden, die einen nassen Badeanzug nicht übelnehmen.

Ehrlich gesagt gehört dazu: Das Grundstück ist terrassiert. Für Kinder, die laufen können, ist das ein Abenteuerspielplatz. Für Krabbelkinder heißt es, dass jemand hinschauen muss.

Platz für vier oder für zehn

Zwei Häuser auf einem Grundstück — das kleine für eine Familie, das große für zwei. Gebucht wird direkt bei uns, ohne Vermittlungsgebühr.

WhatsApp